In Ausstellungen eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen
- June 14th, 2013
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Die Fotografie – Eine Leidenschaft, die viele großartige Künstler hervorgebracht hat
Meine größte Leidenschaft gilt definitiv dem Fotografieren. Bereits als ich noch an die Grundschule ging, schenkten mir meine Eltern meinen ersten Fotoapparat. Den habe ich bis heute, auch wenn er nicht mehr zum Einsatz kommt. Er nimmt sozusagen den Ehrenplatz in meiner Sammlung ein, denn wer weiß, ob ich heute Fotograf wäre, wenn ich damals ein anderes Geschenk bekommen hätte.
Insofern es meine Zeit zulässt, versuche ich nun zu allen möglichen Ausstellungen zu gehen, die sich um mein Lieblingsthema drehen. Besonders bewegend finde ich beispielsweise die Ausstellung der SK Stiftung in Köln, die noch bis Ende Juli die Arbeiten von 15 Porträtkünstlern zeigt. So zum Beispiel auch das Werk der Niederländerin Rineke Dijkstra, die das in einem Flüchtlingsheim aufwachsende Mädchen Almerisa über einen Zeitraum von fast 15 Jahren fotografierte. Aber auch die Fotostrecken der anderen Porträtkünstler sind mehr als sehenswert. So hielt der Fotograf Richard Avedon die Geschichte seines schwer kranken Vaters in Bildern fest, während Nicholas Nixon seine Aufmerksamkeit einmal im Jahr seiner Frau und ihren drei Geschwistern schenkte.
Aber nicht nur Gesichter, die von Leben, Leid und Glück erzählen, sind spannende Motive, sondern auch die Gewalt der Naturkräfte lässt sich wunderbar auf Fotos verewigen. So ist das Hochwasser, das derzeit Deutschland zu schaffen macht und vielen Familien so viel Leid zufügt, mein derzeitiges Lieblingsmotiv. Andere mögen das ironisch finden, aber ich möchte damit ein Werk für die Ewigkeit schaffen, denn ich selbst finde es unheimlich interessant, anhand von Fotografien eine Zeitreise durch die Vergangenheit machen zu können. Bisher stelle ich meine Fotos sozusagen nur in privaten Ausstellungen aus, aber wer weiß, vielleicht interessieren sich irgendwann auch andere Leute dafür.