Archive for the ‘Meckerecke’ Category

Erkältung…

Jedes Jahr aufs Neue

Wenn es etwas gibt, worauf ich mich hundertprozentig verlassen kann, dann ist das, dass ich jeden Winter zumindest einmal krank werde. Allerdings nicht nur ein bisschen krank, sondern so, dass ich erstmal eine Woche im Bett verbringen muss, weil mir alles wehtut. Normalerweise ist das dann das volle Programm: Husten, Schnupfen, Halsweh, Kopfweh, im schlimmsten Fall sogar Fieber.

So ist es auch gerade. Seit letztem Wochenende habe ich eine üble Erkältung und verbringe meine Tage mit viel Salbei- und Kamillentee im Bett. Das Fieber ist zwar mittlerweile wieder weg, doch diesmal hat es mich besonders schlimm erwischt: Ich habe mir auch noch eine Mandelentzündung eingefangen! Wirklich ziemlich unangenehm das Ganze.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich dieses Jahr wohl wirklich selbst schuld daran bin, dass ich so krank geworden bin. Ich habe mich einfach nicht warm genug angezogen und war mehrere Stunden in einer zu dünnen Jacke unterwegs, als es draußen Minusgrade hatte.

Ich hoffe wirklich, dass das Schlimmste nun vorbei ist und ich bald wieder fit werde. Ich werde weiterhin fleißig Tee trinken, mit meiner Wärmflasche kuscheln und die Medikamente nehmen, die mir der Arzt verschrieben hat.

 

Gute Nachbarn – Schlechte Nachbarn

Man kann einfach nicht mit ihnen leben- aber ohne sie wäre das Leben doch um ein vielfaches ärmer an Ereignissen. Die Rede ist vom Nachbarn, den man sich leider nur selten aussuchen kann.

Ich will ja nicht behaupten, dass meine Nachbarn ähnlich schlimm wären, wie die, die wiederum von ihren Nachbarn, vor TV-Kameras gezerrt werden, um sich dort quotenwirksam von „professionellen“ Schlichtern ihre Streitereien ausräumen zu lassen. Und um ehrlich zu sein kenne ich auch niemanden, bei dem es ähnlich schlimm zugeht. Keiner in meinem Bekanntenkreis „überwacht“ das Treiben seiner Nachbarn mit Kameras oder führt Buch darüber, wie oft sein Nachbar Gäste bekommt und wie laut es dabei ist. Allerdings kann auch nicht behaupten, dass meine Nachbarn frei von, nennen wir´s mal Macken, sind.

Da gibt es zum Beispiel die, die anscheinend selbst nie Geburtstag haben. Denn obwohl die Geburtstage in meiner Familie immer recht gesittet vonstatten gehen, gibt es doch immer wieder diese „ging-ja-ganz-schön-lange-gestern-Spitzen“ am Gartenzaun. Und dann gibt es noch die Nachbarn, die einem um kurz vor sechs morgens beim Verlassen des Hauses schon den neuesten Tratsch erzählen. Das brauche ich nun wirklich nicht, erst recht nicht um diese Uhrzeit. Aber genau diese Nachbarn haben auch ihre guten Seiten. Wenn ich nämlich im Winter kurz vor sechs morgens das Haus verlasse, und der Gehweg ist schon vom Schnee befreit, dann weiß ich meine niemals Geburtstagfeiernden, „gut informierten“ Nachbarn doch wieder sehr zu schätzen.

Ehrliches Obst?

Ich freue mich immer, wenn ich frisches Obst essen kann! Frische Erdbeeren, frische Äpfel, frische Birnen und und und … , alles kann ja so gut schmecken, aber was ist, wenn es einmal wässrig schmeckt? Ja, nicht jede Frucht ist auch wirklich an der Sonne gereift, und das schmecke ich klar heraus! Viel Obst wird schon unter Glas gezüchtet, wenn es draußen noch bitterkalt ist. Die Sonnenstrahlen kommen jedoch nicht so richtig durch die Glasscheiben des Gewächshauses hindurch, folglich bleibt von den spärlichen paar Sonnenstrahlen dann auch nur sehr wenig übrig fürs Obst!

Wie wird Obst eigentlich reif und süß? Wenn die Sonne die Pflanzen kräftig bescheint, dann lagern sich durch die Photosynthese in der Frucht der Zucker sowie auch alle anderen wichtigen Stoffe wie Vitamine und Mineralstoffe ein! Sobald entweder die Versorgung mit mineralstoffreicher Erde und sauberem Wasser, oder aber die Zufuhr von ausreichend Sonnenenergie, nicht mehr richtig funktioniert, was soll die Pflanze da schon anderes machen, als vor sich hinzukümmern? Behelfsweise nimmt das Obst eben das auf, was da ist, und im Gewächshaus ist ja fast alles da, außer natürlich genügend Sonne!
Mit manchen Obstsorten wird jedoch auch schlimm geschummelt! Ich hatte da schon ein paar Mal das zweifelhafte “Vergnügen”, an sich leckere Birnen zu essen, die sich beim Probieren dann aber geschmacklich eher mit Nagellackentferner hätten vergleichen lassen … . Die Acetonmischung wird hierbei vermutlich zur künstlichen Nachahmung von Reifeprozessen genutzt, sodass sich auch bei völliger Dunkelheit eigentlich unreife Birnen kontrollierbar “nachreifen” lassen! Einige Spuren dieses Chemiecocktails bleiben wohl nicht immer unbemerkt in der Frucht drin, ist das dann aber wirklich noch lecker und gesund?

Egal ob man im Gewächshaus an der Sonne spart, oder die “Nachreifung” als trickreiches Hilfsmittel durch Chemikalien betrieben wird, hier wittere ich schamlosen Betrug! Zum einen muss jeder Verkäufer ja angeben, was so alles in seinen Produkten drin steckt, doch welcher normal denkende Mensch ohne Vorkenntnisse über die diversen Geschäftspraktiken, die hier am Werke sein mögen, würde schon ernsthaft Nagellackentferner oder Ähnliches in einer Frucht, zum Beispiel in einer Birne, erwarten? Öffnet die Unbedarftheit des Kunden etwa auch hier sprichwörtlich Tür und Tor für unehrliche Geschäftemacherei?
Ich kann nur konsequent jedem dazu raten, sich deutlich näher mit der Herkunft der eigenen Nahrungsmittel zu beschäftigen! Wer garantiert schließlich sonst, dass sich in meinem Frühstück nicht viele ungebetene Substanzen ein Stelldichein geben?

Das Internet gegen Fehlinformationen

Viele besserverdienende Mitbürger sparen entweder solange, bis ein Haus endlich ohne Kredit gekauft werden kann, oder aber sie gehen gleich mutig zur Bank und besorgen sich eben einen Baukredit. Die finanziell schlechtergestellten Leute bleiben hingegen zwangsweise lieber bei ihrer Mietwohnung! Doch egal ob nun reich oder arm, Mietwohnungen gibt es in jeder Preisklasse: Sind sie dann nicht an sich eigentlich auch für jedermann interessant?

Wer eine Wohnung für sich und seine Familie mieten möchte, der stößt immer wieder auf Vermieter, die nicht ganz ehrlich sind, wenn es beispielsweise um die Heiz- und Nebenkosten geht: Wenn bei der 100 Quadratmeter großen Wohnung nur sage und schreibe 100 Euro alleine für Heizkosten ausgewiesen werden, dann handelt es sich, meiner Meinung nach, dabei entweder um ein Superhaus, in dem eine Solarheizung billig für Wärme sorgt, und auch ansonsten alles aufs Energiesparen ausgerichtet ist, sonst sind die Angaben leider aber bestimmt nicht ganz korrekt!

Früher gab es für mich nur die eine Miete, die mir wirklich finanziell ins Gewicht fiel, und zwar die Kaltmiete. Heutzutage sind nicht selten die Heiz- und Nebenksten zusammen genauso hoch wie die eigentliche Miete! Klar, viele Heizungen bedienen sich noch immer der sogenannten “fossilen Energieträger“, also Erdöl und Erdgas, was im Zusammenhang mit der aktuellen Preisentwicklung mir dann auch die Erklärung für diese “Kostenexplosion” liefert. Warum sind denn aber ebenso die Nebenkosten im Allgemeinen gleichfalls merklich angestiegen?

Wenn ich es nicht mit eigenen Augen sehen täte, dann würde ich es nicht glauben, aber die Preise scheinen sich in vielerlei Hinsicht seit 20 Jahren nicht großartig verändert zu haben! Sobald ich mir jedoch genau betrachte, um welche Währung es sich hierbei handelt, fällt mir da doch plötzlich die Jahreszahl vom aktuellen Datum wieder ein. Die Preise für Nahrungsmittel sind anscheinend fast gleich geblieben, nur die Gehälter wurden, dem Euro-Umrechnungskurs entsprechend, um ungefähr die Hälfte gekürzt! Ist es da nicht sehr gut zu verstehen, warum die Vermieter nicht nur die Kaltmieten, sondern auch die Nebenkosten erhöhen mussten?

Damit ich endlich durch das Dickicht von ehrlichen und unehrlichen Vermietern hindurchblicken kann, vergleiche ich Wohnungsangebote im Internet sorgfältig! Zum Beispiel auf www.wohnung-mieten.com gibt es etwas zu vergleichen. Muss ich mich denn einfach übers Ohr hauen lassen? – Ich informiere mich stattdessen lieber gut im Voraus!

Ohne diese reichhaltige Informationsquelle im Telefonanschluss, namens World Wide Web, wäre ich wohl allzu oft schlecht informiert! Ist ein Computer deshalb nicht in der heutigen Zeit schlicht unerlässlich zur Informationssuche?

Soziale Netzwerke

Der Begriff “Soziale Netzwerke” hört sich doch irgenwie recht klinisch an, oder? Mit einem ‘sozialen Netzwerk’ würde ich also ungern etwas zu tun haben. Schließlich stelle ich mir darunter eher irgendetwas Düsteres vor. Wenn man mich also fragt, ob ich an sozialen Netzwerken teilnehme, bekomme ich große Augen und denke mir nur: “Ich bin doch nicht bei einer Sekte!” . Möchte aber jemand von mir wissen, wie ich zu Myspace, Facebook und Konsorten stehe, dann ist mir klar, dass es hier ums Internet und um Kontaktpflege zu Freunden aus aller Welt geht!

Ich wüsste nicht, wie ich das Porto bezahlen sollte, gäbe es nicht diese Seiten, mit deren Hilfe ich Freunden in allen Teilen der Internetwelt Nachrichten senden kann! Ich bin mir also bewusst, dass ohne das Internet mein Privatleben um Einiges anders aussehen würde!

Für mich ist es ein Greuel, wenn ich an einem Tag feststelle, dass mein Modem keine Verbindung zum Internet aufbauen kann! Normalerweise passiert es nur ein paar Mal im Jahr, jeweils für nur einen Tag, dass ich keinen Zugang zum Internet habe. Was wäre aber, wenn ich permanent keinen Zugang hätte? – Eine grauselige Vorstellung, ganz allein zu sein, völlig abgeschottet vom Rest der Welt!
Dann aber wird mir bewusst, dass ich im Grunde auch ohne Internet leben konnte, als ich noch kein Modem hatte. Es ist schon fast 10 Jahre her, seitdem ich nun mit meinem Modem regelmäßig, ja sogar oft täglich, im Internet ‘umhersurfe’. Ich stelle mir ernsthaft die Frage: “Bin ich ein Computerfreak, oder ist es heute ganz normal, fast täglich über das Internet zu kommunizieren?” .

Tatsächlich ist unsere Gesellschaft heutzutage hochtechnisiert. Wir nutzen das Internet und freuen uns über unsere reichhaltigen internationalen Kontakte, dennoch sehnen wir uns gleichermaßen nach mehr Ruhe! Zumindest ich erinnere mich noch gerne daran, dass ich früher nicht so oft am PC saß … . Ich denke, wir müssen immer für einen Ausgleich in unserem Leben sorgen, sodass wir nicht nur den ganzen Tag vorm Computer sitzen, sondern auch regelmäßig spazieren gehen oder einmal wieder ein Buch lesen!
Netzwerke sollte wir als eine Bereicherung für unser Privatleben sehen, nicht als ein Ersatz dafür!

DSL Verfügbarkeit für Jedermann?!

Ich bin ein absoluter Stadtmensch, in München aufgewachsen und total an das Stadtleben gewöhnt. Wie schrecklich war dann der Umzug auf ein Dorf für mich ohnehin schon? An sich bin ich hier nicht komplett von der Außenwelt abgeschirmt, doch betrachte ich einige Bereiche des Lebens auf dem Dorf, so bin ich nicht nur enttäuscht, sondern regelrecht erschüttert, denn damit hätte ich nicht gerechnet!

Alle Anbieter von Internetverbindungen werben mittlerweile damit, dass DSL überall verfügbar ist. Von wegen! In München, klar, dort hatte ich DSL 16000, doch hier? Eigentlich könnte ich wirklich darüber lachen, wenn es nicht so unglaublich traurig wäre. Leider ist die DSL Verfügbarkeit hier gleich NULL! DSL für Jedermann also, das glauben die Anbieter doch selber nicht. Ich fragte bei der Stadt nach, ob es in Zukunft eine DSL Leitung geben wird. Dort erfuhr ich, dass einige Straßen von meinem Wohnort entfernt DSL sogar verfügbar ist. Ich konnte es kaum fassen! Wieso können meine “Nachbarn” über DSL verfügen und ich nicht?

Somit machte ich mich also auf den Weg zu einem neuen Freund, den ich in meinem neuen Wohnort bereits hatte, und fragte ihn ein wenig über seine Internetverbindung aus. Auch dieses Gespräch verschlug mir wieder die Sprache. Klar, er hatte DSL, doch von einer “Geschwindigkeit” kann wohl kaum die Rede sein, wenn sein Internet mit DSL 300 läuft. Die leeren Versprechungen der Anbieter regen mich wirklich auf, wie können sie sagen, dass DSL jedem zur Verfügung steht, wenn die Wahrheit außerhalb großer Städte so aussieht?

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